
Hannelore Hauer
Ich bin am liebsten draußen — auf Wegen, die steil werden, wo die Luft klarer ist und man weiter schaut als im Alltag.
Berge haben mich schon immer angezogen. Nicht nur wegen der Aussicht, sondern wegen des Weges dorthin — die Stunden, in denen man einfach geht, atmet und sich vom Rest der Welt nichts erwartet. Das ist für mich echte Freiheit.
Irgendwann habe ich angefangen, das Gesehene festzuhalten. Erst unbekümmert, dann immer bewusster. Die Kamera ist seither meine ständige Begleiterin — sie zwingt mich hinzuschauen, langsamer zu werden, das Licht zu spüren.
Neugier ist kein Luxus. Sie ist der einzige Grund, morgen wieder aufzubrechen.
Bergwandern
In der Natur unterwegs
Die Alpen, die Steiermark, das Salzkammergut, der Geruch von Erde nach dem Regen — all das gehört für mich zum Leben dazu. Ich brauche keine geführten Wege und kein festes Ziel. Ein Rucksack, gutes Schuhwerk und ein Tag, der noch offen ist, reichen mir vollkommen.
Fotografie
Licht, Zeit & Geduld
Fotografieren hat mir beigebracht, was ich sonst übersehe: das Licht eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang, das Moos auf einem nassen Stein, einen Vogel, der kurz stillhält. Meine Fujifilm und ein Stativ sind inzwischen so selbstverständlich wie die Wanderstöcke.
Neugier
Neugierig auf alles, was kommt
Ich finde es schön, dass es immer noch Dinge gibt, die ich nicht kenne. Neues ausprobieren, Kurse besuchen, Fragen stellen — das hält mich lebendig. Wenn ich aufgehört habe, neugierig zu sein, dann stimmt etwas nicht.
Lernen & Lesen
Lebenslanges Lernen
Ein gutes Buch ist für mich wie ein langer Spaziergang — man kommt woanders heraus als man losgegangen ist. Ich lese viel und lerne noch lieber. Fotografie-Workshops, Bücher über Natur, Reisereportagen, manchmal auch Romane, die mich für Stunden aus der Zeit reißen.