Meine Japan Reise 2026 – geplant mit KI, erlebt mit Herz
Nagoya - Okinawa · März 2026

Meine Japan Reise 2026 – geplant mit KI, erlebt mit Herz

Japan Nagoya - Okinawa März 2026

Japan – meine Kinder besuchen und doch auf eigene Faust etwas sehen und erleben – aber wie plant man so eine Reise, ohne wochenlang in Reiseführern zu wühlen? Ich habe das Experiment gewagt und meinen Reiseplan mithilfe von KI erstellen lassen. Das Ergebnis: eine unvergessliche Rundreise durch zwei völlig verschiedene Gesichter Japans.


Die Alpen-Tour: Von der Stadt in die Berge

Los geht es in Nagoya, von wo mich der Limited Express Shinano – ein echter Panoramazug – nach Matsumoto bringt. Die Stadt empfängt mich mit ihrer schwarzen Burg, der sogenannten Krähenburg, dem ältesten erhaltenen Holzturm Japans. Ein beeindruckender Einstieg. Nachmittags schlendere ich durch die Frosch-Straße und die alten Lagerhäuserviertel, abends gibt es Soba-Nudeln in einem gemütlichen Izakaya.

Tag zwei bringt die wohl spektakulärste Fahrt der ganzen Reise: mit dem Nohi-Bus über Pässe und durch Tunnel ins Herz der japanischen Alpen nach Takayama. Die Altstadt Sanmachi Suji mit ihren Sake-Brauereien und das historische Regierungsgebäude der Shogune nehmen mich sofort gefangen. Abends: Hida Beef. Punkt.

Am dritten Tag geht es früh raus – zuerst ins verschneite Gokayama, ein kleines Dorf das kaum Touristen kennt und genau deshalb so magisch ist. Dann weiter nach Shirakawa-go, wo die berühmten Gasshō-Häuser unter Schnee von oben wie ein Märchen aussehen. Abends zurück in Takayama, Ramen, Ruhe.

Den letzten Morgen nutze ich noch für den Miyagawa Morgenmarkt am Fluss – Äpfel, lokales Handwerk, frische Luft. Dann die Rückfahrt nach Nagoya mit dem Hida Wide View Zug, der gemächlich dem Fluss entlang gleitet. Ein perfekter Abschluss.


Okinawa: Ein völlig anderes Japan

Nach der Alpen-Tour folgt der Kontrast: Okinawa. Türkises Meer statt Schneeberge, Tropenluft statt Winterkälte. Ab jetzt bin ich mit meinem Sohn unterwegs, was mir ein bisschen Luft verschafft und ich mich entspannt dem Land und den Eindrücken hingeben kann. Mit dem Mietwagen erkunden wir die Insel auf eigene Faust – das gibt eine Freiheit, die wir nicht mehr missen möchten.

Gleich am ersten Abend, nach Ankunft und Check-in, tauchen wir in die lebhafte Kokusai Dori ein. Aber das eigentliche Highlight des ersten Tages kommt noch: eine Whale-Watching-Tour, bei der ich Buckelwale hautnah erleben darf. Einer der unvergesslichsten Momente der ganzen Reise. Auch deshalb weil mich – wie leider erwartet – die Seekrankheit erwischt hat.

Tag zwei führt uns in den wilden Norden der Insel – zerklüftete Felsen, Meeresblick, Wildchicken-Curry. Ganz weit weg vom Massentourismus.

Am dritten Tag steht Kultur auf dem Programm: Töpfern im Higashi Village, abends ein entspanntes Abendessen.

Den letzten Tag beginnt mit Sefa Utaki, dem heiligsten Ort der alten Ryukyu-Kultur – ein stiller, fast mystischer Ort im Wald. Dann noch die beeindruckende Gyokusendo-Höhle, bevor es zum Flughafen geht.


Fazit

Zwei Reisen in einer – und beide auf ihre Art perfekt. Die KI hat einen soliden Rahmen geliefert, das Leben hat den Rest gemacht. Japan überrascht, begeistert und fordert heraus. Ich komme wieder. 🇯🇵